Für Lehrkräfte

impulse für die Mobilitäts- und Verkehrserziehung

Unsere Unterrichtsimpulse wurden anhand der neusten Erkenntnisse aus der Unfallprävention gemeinsam mit Schüler*innen, Lehrer*innen und Verkehrssicherheitsexpert*innen entwickelt und auf ihre praktische Umsetzbarkeit hin überprüft. Die Materialien lassen sich inhaltlich unterteilen in:

 

Sie können die Unterrichtsimpulse in den Sachunterricht, Mathematik und Sport einbinden, sie eignen sich aber auch zur Umsetzung eines Projekttages zur Verkehrssicherheit und natürlich im Rahmen der Radfahrausbildung.

 

Hintergrund und informationen zum Thema

Im Jahr 2020 kam alle 23 Minuten ein Kind oder ein Jugendlicher im Straßenverkehr zu Schaden. Wie oft dabei die Ablenkung durch ein Smartphone eine Rolle gespielt hat, ist in den Statistiken nicht erfasst. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die meisten Verkehrsteilnehmer*innen ein Smartphone dabeihaben. Sicher ist ebenfalls, dass die Ablenkung durch ein Smartphone großes Gefahrenpotenzial birgt, da in diesem Moment nicht alle Sinne auf den Straßenverkehr gerichtet sind. Gefahren werden nicht gesehen oder gehört, Reaktionen setzen verzögert ein und fallen langsamer aus.

Zahlen, Daten und Fakten zu Unfallrisiken in Deutschland

ALLE 23 MINUTEN

kam ein Kind oder Jugendlicher im Straßenverkehr 2020 zu Schaden

mehr als 22.000

Kinder und Jugendliche verunglückten auf Deutschlands Straßen 2020

48 Todesfälle

von Kindern und Jugendlichen zählte das Statistische Bundesamt 2020

Methodisch-didaktische Anregungen​

Die folgenden Impulse können vor allem in den Sachunterricht, Mathematik und Sport eingebunden werden, eignen sich aber auch zur Umsetzung eines  Projekttages und im Rahmen der Radfahrausbildung. Sie sind so angelegt, dass die Kinder sich durch  erlebnisorientiertes Lernen die Lernziele selbst erarbeiten. Die Unterrichtsimpulse sind so angelegt, dass sie aufeinander aufbauen – sie können jedoch auch als einzelne Übung bzw. Aufgaben durchgeführt werden.

1. Erkennen

Risikobewusstsein schaffen, dass die Smartphonenutzung im öffentlichen Raum eine Unfallgefährdung für Kinder und andere darstellen kann.

2. Bewerten

Das eigene Verhalten und das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer*innen in Bezug auf den Umgang mit dem Smartphone im öffentlichen Raum reflektieren.

3. Handeln

Die eigene Smartphonenutzung im öffentlichen Raum in gefährlichen Situationen nachhaltig anpassen, einschränken oder vermeiden.

für den Unterricht: Aufgabenblätter

Zum Einstieg in das Thema können Sie mit Rollenspielen und Simulationen den Kindern erlebnisorientiert die  Auswirkungen der Smartphonenutzung im Straßenverkehr bewusst machen. Lassen Sie die Kinder danach reale Situationen aus dem Straßenverkehr sammeln, und die eigene Nutzung in gefährlichen Situationen
reflektieren. Überprüfen Sie den Lernstand mit dem Wissens-Check.
Der Wissens-Check kann als Lernzielkontrolle, als Hausaufgabe oder als Quiz im Unterricht eingesetzt werden.

Das Online-Game für Kinder

Skater:in springt über einen Smombie
Mit unserem Online-Game „Smombie Attack“ können die Kinder virtuell und spielerisch erleben, wie sich die Smartphonenutzung auf Aufmerksamkeit und Reaktionszeiten auswirkt. Binden Sie es in den Unterricht ein, ideal auch für die Selbstlernzeit oder als Hausaufgabe.